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Informationen zum Thema Kommunion

Die Heilige Kommunion gilt in der römisch-katholischen Kirche neben Taufe, Firmung, Ehe, Buße, Priesterweihe und Krankensalbung als eines der Sakramente – also als eines der sieben sichtbaren Zeichen der ansonsten unsichtbaren Gnade Gottes. Entsprechend feierlich wird die Kommunion begangen, denn sie ist im Leben eines Katholiken ein einmaliges und prägendes Ereignis.


Dabei unterteilt die katholischen Kirche die Kommunion in zwei Teile: die Erstkommunion sowie die spätere Firmung. In der Regel begehen Kinder der dritten Jahrgangsstufe, das heißt, Acht- oder Neunjährige, das Fest der Heiligen Erstkommunion. Der genaue Zeitpunkt für das Fest variiert mittlerweile; traditionellerweise wird die Erstkommunion aber am ersten Sonntag nach Ostern, der auch „Weißer Sonntag“ genannt ist, begangen. Hieraus erklärt sich auch die Bevorzugung der Farbe Weiß bei den Festlichkeiten.

Der religiöse Inhalt des Festes leitet sich von seinem Namen ab: „Kommunion“ ist dem lateinischen Wort „communio“ entlehnt, welches soviel wie „Gemeinschaft“ bedeutet. So bezeichnet die Heilige Kommunion dann auch die Aufnahme des jungen Katholiken in die christliche Gemeinschaft.

Die jungen Christen werden am Tag der Heiligen Erstkommunion auch als Kommunionskinder bezeichnet.

Auf das große Ereignis werden sie durch den Kommunionsunterricht umfänglich vorbereitet. Hierbei geht es vor allem darum, den Kindern den christlichen Gedanken nahe zu bringen. Manche Schulen beispielsweise sammeln mit den Kindern, die ihre Erstkommunion feiern werden, Grundnahrungsmittel, um sie Bedürftigen zu spenden. Den Kindern wird erläutert, dass es auf der Welt Wichtigeres gibt als die materiellen Werte. Darüber hinaus lernen sie Gott und die Dreifaltigkeit näher zu begreifen und bauen ein Grundvertrauen zu ihm auf. Auch die Zeremonie selbst wird detailliert besprochen und geprobt. In dieser wird Jesus als Sohn Gottes und Retter der Menschheit anerkannt, als Barmherziger und Vergebender. Zahlreiche Gäste bezeugen das Empfangen der Erstkommunion und feiern anschließend ausgelassen ein großes Fest mit vielen Geschenken.

Die Firmung als zweiter Teil der Kommunion stellt ebenfalls eines der Sakramente dar. Sie wird begangen, wenn das Kommunionskind vierzehn oder fünfzehn Jahre alt ist und sich also ganz bewusst nochmals für die christliche Gemeinschaft entscheiden kann. Das Wort Firmung leitet sich vom lateinischen „confirmatio“ ab und heißt soviel wie „Bestätigung“. Der heranwachsende Christ bestätigt durch sie sein in der Erstkommunion abgelegtes Bekenntnis. Sie gilt damit als Vollendung der Taufe, denn nicht zuletzt erneuern die Firmlinge hier ihr Taufversprechen. Mit der Konfirmation ist der junge Christ vollwertiges Mitglied der katholischen Kirche – ein einmaliges Lebensereignis, welches entsprechend festlich begangen wird. Feierte der Firmling dieses einschneidende Erlebnis früher allein oder mit seinem Firmpaten, wird der Firmtag heute oftmals als großes Familienfest begangen, wo der Neugefirmte zahlreiche Geld- und andere Geschenke von bleibendem Wert, wie etwa eine Armbanduhr, erhält.

 


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